Klagelied an meine Mutter

 Bildquelle: R.K.B. by Bettina Stolze / pixelio.de

 

Oh, mein liebstes Mütterlein,

wo bist du geblieben?

Läßt mich hier so ganz allein.

Tust immer noch mich lieben?

 

Warst meine Freundin immer,

keiner kannte mich besser als du,

hieltest so oft an meinem Bette Wacht,

und gabst auf mich Acht,

kanntest weder Ruh noch Rast.

Halfst mir immer mit Rat und Tat,

konnte auf dich mich stets verlassen.

 

Nun weiß ich aber keinen Rat,

deine Seele hat mich verlassen.

Dein Körper ist da, doch wo ist dein Geist?

wenn ich dich anschau dann weiß ich,

du bist in einer anderen Zeit.

 

Wo bist du? Bist du in deiner Jugendzeit,

als ich dein Kind war, dich bedingungslos liebte,

oder bist du selbst in deiner Kindheit,

unendlich weit, unendlich weit, unendlich weit,

nicht mehr bei mir.

 

Ich kann nur noch klagen,

mein Herz tut mir weh...

und doch ist mein Herz noch in Liebe,

zu dir erfüllt, in bedingungsloser Liebe,

obwohl du mich immer öfter vergisst.

 

Obwohl mich deine Augen manchmal

mit unendlichem Haß anblicken.

Obwohl du mir Dinge sagst,

die ich getan habe, die niemals geschehen sind.

Du lebst nun in deiner eigenen Welt,

dorthin kann ich dir nicht folgen.

 

Ich weiß irgendwann muss ich dich loslassen,

dich deinen Weg gehen lassen,

den du gewählt hast.

 

Aber es tut so weh, so weh.

Irgendjemand hat mal gesagt,

Liebe tut immer weh,

doch ich weiß, das es nicht stimmt.

 

Ich weiß ja, du gehst nicht wirklich

fort von mir, du bleibst immer da und

ich liebe dich immer,

so wie du mich liebst...

 

Denn Liebe vergeht ja nie.

Sie ist ewig immerdar.

by Fabea

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